Ein neues Schulgebäude, neue Fächer und viele unbekannte Gesichter – der Start an einer neuen Schule ist für viele eine große Umstellung. Seit etwa einem Jahr sind die jetzigen Fünftklässler*innen nun bei uns. Doch wie haben sie diese Zeit wirklich erlebt?
Am Anfang gefiel den meisten die Schule gut bis mittelmäßig, da sie sich erst an die neue Umgebung gewöhnen mussten. Besonders ungewohnt waren die 60-Minuten-Schulstunden, die länger sind als die in der Grundschule. Ebenfalls neu war das Logbuch, welches die Schüler*innen täglich nach jeder Stunde führen mussten. Darin notieren sie das Thema der Stunde, die Hausaufgaben sowie wichtige Informationen. Außerdem dient es als Kommunikationsmittel zwischen Eltern und Lehrern. Anfangs fiel der Umgang damit einigen noch schwer, doch mit der Zeit wurde es zur Gewohnheit.
Ein wichtiger Aspekt für viele war das Thema Freunde: Die meisten berichteten, dass sie schnell neue Freundschaften schließen konnten und sich dadurch zunehmend wohler fühlen. Dennoch fühlte sich nicht jeder von Anfang an in seiner Klasse wohl. In einer Klasse gaben die Schülerinnen und Schüler sogar an, dass sie sich insgesamt weniger wohl fühlen, was zeigt, dass der Start nicht für alle gleich einfach ist.
Auch die Pausen spielen im Schulalltag eine große Rolle. Viele verbringen ihre Zeit auf der Nestschaukel (auch wenn dort ab und zu Streitigkeiten zwischen den Klassen entstehen), spielen Fußball oder unterhalten sich einfach mit ihren Freund*innen.
Beim Thema Schulhof wurde jedoch auch Kritik geäußert. Vor allem der Asphaltboden gefällt vielen nicht, da man sich beim Hinfallen schnell verletzen kann. Hier wünschen sich einige Verbesserungen.
Im Unterricht haben sich klare Lieblingsfächer herausgebildet: Sport, Schwimmen, Englisch, Mathe und NaWi gehören zu den Top 5 und machen vielen besonders viel Spaß.
Zum Schluss gaben die Fünftklässler*innen den neuen Schülerinnen und Schülern noch einen wichtigen Rat mit: Lasst euch nicht ärgern und bleibt so, wie ihr seid. Viele betonen, dass es ganz normal ist, sich am Anfang unsicher zu fühlen, es aber mit der Zeit besser wird.
Auch wenn der Start für jeden unterschiedlich verläuft, zeigt sich: Mit der Zeit findet jeder seinen Platz – Schritt für Schritt.
von Alena