An der WWS wurden die Durstlöscher verboten. Diese Entscheidung hat der Schulleiter getroffen, nachdem es in letzter Zeit immer wieder Probleme mit den Getränken gab.

Ein Grund dafür ist, dass die Verpackungen immer wieder von einigen Leuten zum Platzen gebracht werden. Dadurch können Flure, Klassenräume oder Tische schmutzig werden. Besonders ärgerlich ist es, wenn das süße Getränk auf dem Boden landet: Dann wird der Boden klebrig und muss aufwendig sauber gemacht werden.

Außerdem ist aufgefallen, dass leere Durstlöscher-Packungen häufig auf den Toiletten liegen. Manche werden einfach auf den Boden oder neben die Mülleimer geworfen. Dadurch entsteht zusätzlicher Müll und die Toiletten wirken schnell verdreckt.

Warum gibt es das Verbot?

Mit dem Verbot möchte die Schulleitung dafür sorgen, dass unsere Schule sauberer bleibt und weniger Müll entsteht. Auch wenn viele Schülerinnen und Schüler die Entscheidung nicht besonders toll finden, gibt es also nachvollziehbare Gründe für die neue Regelung.

Trotzdem stellt sich die Frage: Muss es gleich ein komplettes Verbot sein – oder gäbe es vielleicht eine Alternative?

Zum Beispiel könnte die Schule ein anderes Getränk erlauben, dessen Verpackung stabiler ist und nicht so leicht beschädigt wird. Eine weitere Möglichkeit wäre, Getränke in wiederverwendbaren Flaschen mitzubringen. So könnte man weiterhin etwas anderes als Wasser trinken, ohne dass ständig Einwegverpackungen im Schulgebäude oder auf den Toiletten herumliegen.

Vielleicht wäre es deshalb sinnvoll, wenn Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Schulleitung überlegen, ob es eine gute Alternative zu den Durstlöschern geben könnte.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, was wir trinken dürfen, sondern auch darum, gemeinsam eine Lösung zu finden, mit der möglichst viele zufrieden sind – und unsere Schule sauber bleibt.

von Chayenne