Intensive Übungsphasen, klare Ziele und ein differenziertes System unterstützen die Schülerinnen und Schüler

Zurzeit dreht sich für die neunten und zehnten Klassen unserer Schule vieles um ein zentrales Thema: die anstehenden Abschlussprüfungen. Während sich die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs auf den Ersten Schulabschluss (ESA) vorbereiten, liegt der Fokus der zehnten Klassen auf dem Mittleren Schulabschluss (MSA).

Im Unterricht ist die Vorbereitung deutlich spürbar. Es wird verstärkt mit Übungsheften gearbeitet, und auch alte Abschlussarbeiten kommen regelmäßig zum Einsatz. Diese ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich mit den Anforderungen und Aufgabenformaten der Prüfungen vertraut zu machen. Gleichzeitig dient die Übungsphase dazu, vorhandenes Wissen zu festigen, Lücken zu schließen und mehr Sicherheit im Umgang mit den Aufgaben zu gewinnen.

Viele Lehrkräfte legen dabei Wert auf eine strukturierte Vorbereitung, bei der sowohl eigenständiges Arbeiten als auch gemeinsame Besprechungen eine wichtige Rolle spielen. So können Fragen direkt geklärt und typische Fehler besprochen werden. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeutet das nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ein wachsendes Selbstvertrauen im Hinblick auf die Prüfungen.

Eine Schülerin aus der zehnten Klasse, die bereits Erfahrungen mit den ESA-Prüfungen gesammelt hat, berichtet: „Die Prüfungen sind nicht so schlimm, wie es sich anhört.“ Mit dieser Aussage möchte sie besonders den Neuntklässlern Mut machen und ihnen zeigen, dass die Prüfungen mit der richtigen Vorbereitung gut zu bewältigen sind.

Ein wichtiger Bestandteil des schulischen Systems ist zudem das Differenzierungssystem, das in allen Fächern angewendet wird. Dabei wird zwischen einem, zwei und drei Sternen unterschieden, wodurch die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden. Dieses System hilft nicht nur im Unterricht, sondern spielt auch bei schulischen Entscheidungen eine Rolle.

So besteht beispielsweise die Möglichkeit, direkt in die zehnte Klasse versetzt zu werden, ohne am ESA teilnehmen zu müssen. Voraussetzung dafür ist ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0 in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Zusätzlich darf höchstens eine Note von 4 auf zwei Sternchen vorliegen. Diese Regelung bietet leistungsstarken Schülerinnen und Schülern die Chance, ihren schulischen Weg direkt fortzusetzen.

Auch die Prüfungstermine stehen bereits fest und geben den zeitlichen Rahmen für die Vorbereitung vor: Am 29. April schreiben die Neuntklässler ihre ESA-Prüfung im Fach Englisch, während die Zehntklässler an diesem Tag die MSA-Prüfung in Deutsch absolvieren. Am 5. Mai folgt für den ESA die Deutschprüfung und für den MSA die Mathematikprüfung. Den Abschluss bildet der 8. Mai, an dem die ESA-Prüfung in Mathematik sowie die MSA-Prüfung im Fach Englisch stattfinden.

Zusätzlich findet die sprachpraktische Englischprüfung im Zeitraum vom 18. Mai bis 20. Mai statt.

Neben den schriftlichen Prüfungen kann es außerdem auch zu mündlichen Prüfungen kommen. Diese bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Leistungen zu verbessern oder ihr Wissen zusätzlich unter Beweis zu stellen. Daher gehört auch die Vorbereitung auf mögliche mündliche Prüfungen für viele zur aktuellen Lernphase dazu.

Zum Schluss noch eine Message an alle, die bald ihre Prüfungen schreiben: Auch wenn die nächsten Wochen stressig wirken – ihr seid nicht allein damit. Ihr habt euch vorbereitet, habt geübt und seid weiter, als ihr vielleicht denkt. Die Prüfungen sind ein wichtiger Schritt, aber sie definieren euch nicht.

Also: Bleibt ruhig, vertraut auf euer Wissen und gebt euer Bestes. Und vergesst nicht – wie eine Schülerin aus der zehnten Klasse schon gesagt hat: „Die Prüfungen sind nicht so schlimm, wie es sich anhört.“

Von Alena & Leonie